Bildmedaillon

Fenster

Orgelempore

Fenster

Taufbrunnen

Pfarrkirche Herzogbirbaum

 

Kirche HerzogbirbaumUnsere dem Hl. Johannes dem Täufer geweihte Kirche ist eine barockisierte Saalkirche mit gotischem Grundtypus.

Um 1230 noch Kapelle, wurde sie 1294 zur Pfarrkirche erhoben.

Standort bei Google Maps

 

Aussenbau

Schlichtes flachgedecktes Langhaus (9,30 x 16,20 m) mit Flachbogenfenstern sowie eingezogenem, gotischem Chorbau (6,40 x 10,60 m), der sich in zwei kreuzrippengewölbte Joche mit 5/8-Schluß gliedert ( 14.Jh.).

Die Kreuzrippen ruhen auf kurzen, kapitellosen Runddiensten, die ohne Konsole 1,75 m über dem heutigen Fußboden beginnen. Erneuerte Strebepfeiler, Spitzenbogenfenster am Polygon; südseitig barockisierter Turmanbau mit Putzgliederung und Pyramidenhelm. Zweigeschossiger Sakristei- und Oratoriumsanbau um 1900.

InnenraumInneres

Schlichter Saalraum mit barockisierter, durch Pflaster gegliederter Attikazone zwischen umlaufenden Gesimsen; neuere Flachdecke mit Bildmedaillon Hl. Maria, Johannes d. T. und Eucharistie, (Maler: Alexander Rothang 1934).

Neugotische Orgelempore auf Säulen.
Eingezogener, abgefasster, flachbogiger Triumphbogen. Gotischer Chor aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Kreuzrippengewölbe mit Scheibenschlußsteinen in Parallelabsenklingen auslaufend.
Glasmalerei von 1931 – Szenen mit Bezug auf Hl. Johannes d. T.

 

 

HochaltarAusstattung

Hochaltar: Reduziertes Flügelretabel (um 1900) mit Kreuzigungsgruppe im Schrein; Flügelbilder zeigen Hl. Johannes d. T. und Elias (1958). Mensareliefs zeigen Abel und Melchisedek (um 1900).

Seitenaltäre: klassizierende Pilasterretabel; Altarblätter zeigen links das Martyrium des Hl. Johannes d. T. (übergangen) und rechts Johannes als Schreiber der Apokalypse (um1930).

Orgel: Neugotisch – 1896 von Orgelbaumeister Johann M. Kaufmann errichtet.

 

rechter SeitenaltarBarocke SCHNITZFIGUREN aus der 1. Hälfte des 18. Jh. (wahrscheinlich vom ursprünglichen Hochaltar): Hl. Leopold, Hl. Florian, Hl. Franziskus und Hl. Antonius von Padua.

Polygonales, gebuckeltes SANDSTEINTAUFBECKEN auf gebauchtem Fuß aus der 1. Hälfte des 18. Jh.

KREUZWEGBILDER aus der 2. Hälfte des 19. Jh.

Auf dem linken Seitenaltar steht zur Weihnachtszeit die große WEIHNACHTSKRIPPE aus dem Atelier von Ferdinand  Stuflesser in St. Ulrich, Tirol (1898).

Für Andachten, die in besonderer Weise die Gottesmutter Maria im Mittelpunkt haben,
ziert im Mai eine Marienstatue den rechten Seitenaltar.